Symbolic Monument for Victims of War Crimes in Bogoro: A beam of hope and peace in the Eastern DRC
Victims and members of the community in Bogoro, Ituri province, Democratic Republic of the Congo, gathered on 24 February 2026 to inaugurate a memorial monument dedicated to those who suffered harm as a result of war crimes and crimes against humanity committed during the attack of 24 February 2003. The ceremony, held on the 23rd anniversary of the attack, marked a moment of remembrance, dignity, and collective reflection for the community.
The Bogoro Memorial was conceived, designed, and shaped through a victim-led process, in close collaboration with the Bogoro community and with the support of a local architect. The monument stands as a permanent space of memory, honouring those who lost their lives and acknowledging the restoration and hope associated with the reparations ordered in this case by the International Criminal Court (ICC) and implemented by the Trust Fund for Victims (TFV).
The construction of the monument was made possible through contributions from the Federal Republic of Germany and the Bogoro community, which were matched by the ICC/TFV.
Henriette, a victim beneficiary in the Katanga reparations and resident in Bogoro, stated: “For us, this is a historical monument that will remind us that violence is never a good thing and that we must cultivate peace and coexistence.”
The inauguration of the monument had initially been scheduled to take place in February 2025; however, the resurgence of violence in the Kivus, which had spillovers in Ituri province prevented the gathering from being held. Despite the passing of time, the importance attached by the community to the monument reaffirms the enduring relevance of initiatives of recognition and memorialisation.
According to the Embassy of Germany in the DRC, “the German contribution to the victims’ reparation and the construction of the monument exemplifies the long-standing German commitment to the international criminal justice system and transitional justice. In view of our own historical experience, supporting not only the reparation component but also the construction of the monument as a shared space of memory - designed in cooperation with the community - was very important to us. Remembering and remembrance are ongoing processes, and justice is not merely limited to reparations. It is our hope that the memorial will help the young generations of Bogoro and the region to keep remembering and to transform these memories into action, so that these crimes will never be repeated in Bogoro and beyond”.
The Chair of the TFV Board of Directors, Andres Parmas, reiterated the link between reparations and memory: “While the reparations programme ended in 2023, the Trust Fund for Victims continues to stand alongside the victims and the community of Bogoro. With the valued support of the German Embassy in Kinshasa, the Trust Fund for Victims reaffirms its commitment to highlighting the critical role of public recognition of past events and the role of memory in processes of justice, healing, and peacebuilding—including in contexts where violence continues to affect the lives of people in eastern Democratic Republic of the Congo. May this site serve as a lasting reminder of the importance of accountability and non-repetition.”
The memorial constitutes a measure delivered in addition to the reparations ordered by the ICC in The Prosecutor v. Germain Katanga, the first proceeding formally closed by ICC Trial Chamber II following the full delivery of reparations by the Trust Fund for Victims on 30 January 2025. In its closing decision, the Chamber recognised the perseverance and engagement of the victims of the Bogoro massacre throughout the reparations process, as well as the support of States and the cooperation of national authorities that made reparations possible.
Background
The TFV contributes to realising the pillars of reparative justice of the Rome Statute through measures that recognise and redress the harm caused on victims and their families, by crimes under the jurisdiction of the International Criminal Court, namely, genocide, crimes against humanity, war crimes and crimes of aggression.
For more information about the TFV, please contact [email protected] or visit www.trustfundforvictims.org. You can also follow TFV’s activities on X, LinkedIn, Bluesky and Facebook.
Am 24. Februar 2026 kamen die Opfer und Mitglieder der Gemeinde der Stadt Bogoro in Ituri, Demokratische Republik Kongo, zusammen, um ein Denkmal einzuweihen, das jenen gewidmet ist, die am 24. Februar 2003 infolge der gegen sie begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gelitten haben. Die Zeremonie, die mit dem 23. Jahrestag des Massakers zusammenfiel, markierte für die Gemeinde einen Moment des Gedenkens, der Würde und der gemeinsamen Reflexion.
Das Bogoro-Denkmal wurde im Rahmen eines durch die Opfer selbst geführten Prozesses konzipiert, entworfen und gestaltet – in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde von Bogoro und mit der Unterstützung eines lokalen Architekten. Das Denkmal ist ein dauerhafter Ort der Erinnerung, der all jene ehrt, die ihr Leben verloren haben. Zudem ist das Denkmal ein Zeichen für Hoffnung und Wiedergutmachung, die mit den in diesem Fall vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angeordneten und vom Treuhandfonds für Opfer umgesetzten Wiedergutmachungsmaßnahmen verbunden sind.
Der Bau des Denkmals wurde durch Beiträge der Bundesrepublik Deutschland sowie der Gemeinde von Bogoro ermöglicht; diese Beiträge wurden durch den Internationalen Strafgerichtshof und Treuhandfonds für Opfer ergänzt.
Henriette, eine Begünstigte von Wiedergutmachungsleistungen im Fall Katanga und wohnhaft in Bogoro, erklärte: „Für uns ist dies ein historisches Denkmal, das uns daran erinnern wird, dass Gewalt niemals etwas Gutes hervorbringt und dass wir Frieden und Zusammenleben fördern müssen.“
Die Einweihung des Denkmals war ursprünglich für Februar 2025 vorgesehen; ein erneuter Ausbruch von Gewalt in den Kivu-Provinzen, dessen Auswirkungen auch in Ituri zu spüren waren, verhinderte jedoch 2025 die Einweihung. Trotz der seit den Verbrechen verstrichenen Zeit unterstreicht die Bedeutung, die die Gemeinde dem Denkmal beimisst, die anhaltende Relevanz von Initiativen der Anerkennung und des Gedenkens.
Laut der deutschen Botschaft in der DR Kongo „steht der deutsche Beitrag zur Wiedergutmachung für die Opfer sowie zum Bau des Denkmals beispielhaft für den langjährigen deutschen Einsatz für die internationale Strafjustiz und Vergangenheitsaufarbeitung. Angesichts unserer eigenen historischen Erfahrungen war es uns ein besonderes Anliegen, nicht nur die Wiedergutmachung zu unterstützen, sondern auch den Bau eines gemeinsam mit der Gemeinde gestalteten Erinnerungsortes zu fördern. Erinnern und Gedenken sind fortlaufende Prozesse, und Gerechtigkeit beschränkt sich nicht allein auf Wiedergutmachung. Wir hoffen, dass dieses Denkmal den jungen Generationen von Bogoro und der gesamten Region helfen wird, sich weiterhin zu erinnern und diese Erinnerungen in Handeln umzusetzen – damit sich derartige Verbrechen in Bogoro und darüber hinaus niemals wiederholen.“
Der Vorsitzende des Aufsichtsratsgremiums des Treuhandfonds für Opfer, Andres Parmas, bekräftigte den Zusammenhang zwischen Wiedergutmachung und Erinnerung: „Während das Wiedergutmachungsprogramm im Jahr 2023 abgeschlossen wurde, steht der Treuhandfonds den Opfern und der Gemeinde von Bogoro weiterhin zur Seite. Mit der wertgeschätzten Unterstützung der deutschen Botschaft in Kinshasa bekräftigt der Treuhandfonds für Opfer sein Engagement, die entscheidende Bedeutung der öffentlichen Anerkennung vergangener Ereignisse sowie die Rolle der Erinnerung in Prozessen der Gerechtigkeit, Heilung und Friedensförderung hervorzuheben – auch in Kontexten, in denen Gewalt das Leben der Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiterhin beeinträchtigt. Möge dieser Ort als bleibende Erinnerung an die Bedeutung von Rechenschaftspflicht und Nichtwiederholung dienen.“
Das Denkmal ist eine zusätzliche Maßnahme zu den Wiedergutmachungsmaßnahmen, die der Internationale Strafgerichtshof im Katanga-Fall angeordnet hat – dem ersten Verfahren, das von der II. Hauptverfahrenskammer des IStGH nach vollständiger Umsetzung der Reparationen durch den Treuhandfonds am 30. Januar 2025 offiziell abgeschlossen wurde. In seiner Abschlussentscheidung würdigte die Hauptverfahrenskammer die Beharrlichkeit und das Engagement der Opfer des Bogoro-Massakers während des gesamten Wiedergutmachungsprozesses sowie die Unterstützung der Staaten und die Kooperation der nationalen Behörden, die die Umsetzung der Wiedergutmachungsmaßnahmen ermöglichten.
Hintergrund
Der Treuhandfonds für Opfer trägt zur Verwirklichung des Wiedergutmachungsmandats des Römischen Statuts bei, indem er Maßnahmen umsetzt, die das Leid der Opfer von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Aggression anerkennen und ihm Abhilfe leisten.
Für weitere Informationen über den Treuhandfonds wenden Sie sich bitte an [email protected] oder besuchen Sie www.trustfundforvictims.org. Sie können die Aktivitäten des Treuhandfonds auch auf X, LinkedIn, Bluesky und Facebook verfolgen.